KI-Risikoklassifizierung unter der KI-Verordnung
So bestimmen Sie die Risikostufe Ihres KI-Systems und was das für die Compliance bedeutet.
KI-Risikoklassifizierung
Die KI-Verordnung teilt alle KI-Systeme in vier Risikostufen ein. Verbotene KI-Praktiken (Artikel 5) sind grundsätzlich untersagt. Hochrisiko-KI-Systeme (Anhang III) erfordern die vollständige Einhaltung ab August 2026 (ein anhängiger Digital-Omnibus-Vorschlag der EU könnte dies vorbehaltlich der Gesetzgebung bis Dezember 2027 verschieben). KI mit begrenztem Risiko unterliegt Transparenzpflichten (Offenlegung gegenüber Nutzern). KI mit minimalem Risiko unterliegt keinen verbindlichen Pflichten. Die Bestimmung der zutreffenden Risikostufe ist der Ausgangspunkt für jede Compliance-Arbeit.
Leitfäden
Ist mein KI-System Hochrisiko? Ein Entscheidungsbaum
Interaktiver Entscheidungsbaum zur Risikoklassifizierung nach der KI-Verordnung. Deckt verbotene Praktiken nach Artikel 5, alle 8 Hochrisiko-Kategorien aus Anhang III, GPAI-Modellpflichten und die Transparenzpflichten nach Artikel 50 ab.
Anhang III im Detail: Alle 8 Hochrisiko-Kategorien
Alle 8 Hochrisiko-Kategorien aus Anhang III der KI-Verordnung erklärt — mit Praxisbeispielen, relevanten Artikeln, Compliance-Pflichten und den Ausnahmeregeln nach Artikel 6 Absatz 3.
Anhang IV technische Dokumentation: Die 9 Abschnitte erklärt
Kompletter Leitfaden zur technischen Dokumentation nach Anhang IV der KI-Verordnung. Alle 9 Pflichtabschnitte erklärt — mit erforderlichen Inhalten, Umsetzungstipps und Hinweisen zur Dokumentationsautomatisierung.
Schatten-KI: Ein KI-System-Inventar aufbauen
Wie Sie Schatten-KI entdecken und ein konformes KI-System-Inventar für die KI-Verordnung aufbauen. Behandelt Codebasis-Scanning, Risikoklassifizierung, Aufbau eines zentralen Registers und laufende Governance.
So hilft Scanara
Scanara automatisiert die EU AI Act Compliance vom Code bis zum Dossier. Verbinden Sie Ihre GitHub-Repos und erhalten Sie Compliance-Berichte in Minuten.