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EU-KI-Verordnung für HR-Technologie-Unternehmen — Scanara

EU-KI-Verordnung Compliance für KI-Systeme bei Rekrutierung, Leistungsmanagement, und Personalplanung. Pflichten nach Anhang III §4 und automatisiertes Compliance-Scanning.

Anhang III §4 — Hochrisiko-Einstufung

KI-Systeme, die für Rekrutierung, Auswahl, Beförderung, Aufgabenzuweisung und Leistungsüberwachung im Beschäftigungskontext eingesetzt werden, gelten nach Anhang III, Kategorie 4 der EU-KI-Verordnung als hochriskant. Die Einhaltung ist bis zum 2. August 2026 erforderlich.

Warum HR-KI-Compliance so viel auf dem Spiel steht

Weitreichender Anwendungsbereich von Anhang III §4

Der Anwendungsbereich von Anhang III §4 ist weiter gefasst, als die meisten HR-Tech-Teams annehmen. Bewerbungs-Screening, Interview-Bewertung, Leistungsbeurteilung, Aufgabenzuweisung und Mitarbeiterüberwachung fallen allesamt darunter. Viele HR-KI-Produkte sind implizit hochriskant.

Betreiberpflichten für Kunden

HR-Tech-Unternehmen, die KI-Tools an Arbeitgeber verkaufen, müssen Nutzungsanweisungen bereitstellen, die die Compliance der Betreiber ermöglichen. Können Arbeitgeber ihre Pflichten nach Artikel 26 nicht erfüllen, weil dem Tool die erforderliche Transparenz fehlt, kann der Anbieter mithaften.

FRIA für HR-Betreiber im öffentlichen Sektor

Öffentliche Stellen, die HR-KI einsetzen — Behörden, öffentliche Krankenhäuser, Universitäten — müssen nach Artikel 27 eine Folgenabschätzung für Grundrechte (FRIA) durchführen. HR-Tech-Anbieter, die an den öffentlichen Sektor verkaufen, müssen diesen Prozess unterstützen.

Wie Scanara HR-Tech-Unternehmen unterstützt

Scanning nach Anhang III §4

Die Regeln von Scanara sind auf Rekrutierungs- und HR-KI zugeschnitten: Erklärbarkeit von Screening-Algorithmen (Artikel 13), Benachrichtigungspflichten bei ablehnenden Entscheidungen (Artikel 14), Bias- und Genauigkeitsüberwachung (Artikel 15) sowie Data Governance für sensible Kategorien (Artikel 10).

Anbieter-/Betreiber-Rollenklassifizierer

Scanara ordnet Findings dem korrekten Pflichtenkatalog zu, je nachdem, ob Ihre Organisation Anbieter, Betreiber oder beides ist. HR-Tech-Anbieter und ihre Unternehmenskunden haben unterschiedliche — und teils gemeinsame — Pflichten.

FRIA-Workflow für Betreiber im öffentlichen Sektor

Geführter FRIA-Workflow für Pflichten nach Artikel 27. Vorbefüllt mit Scan-Ergebnissen, die für Grundrechte relevant sind — Bias bei der Auswahl, Transparenz algorithmischer Entscheidungen, Mechanismen menschlicher Aufsicht.

Erstellung von Nutzungsanweisungen

Scanara unterstützt HR-Tech-Anbieter bei der Erstellung konformer Nutzungsanweisungen (Artikel 13), die es ihren Betreiber-Kunden ermöglichen, ihre Pflichten nach Artikel 26 zu erfüllen — und reduziert so die Haftung des Anbieters.

Die Kosten der Non-Compliance bei Beschäftigungs-KI

€52K+/yr

Typische jährliche Compliance-Kosten für die manuelle Verwaltung von 3–5 HR-KI-Systemen nach der EU-KI-Verordnung — Rechtsprüfung, Dokumentation und Vorbereitung von Bewertungen.

€15M

Höchststrafe bei Verstößen gegen Hochrisiko-KI-Pflichten. Beschäftigungs-KI, die diskriminiert oder der erforderlichen Transparenz nicht genügt, ist zusätzlich Risiken nach Gleichbehandlungs- und Antidiskriminierungsrecht ausgesetzt.

Häufig gestellte Fragen

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Erfahren Sie, wie Scanara Ihre Rekrutierungs- und Beschäftigungs-KI den Pflichten aus Anhang III §4 zuordnet und Ihre Compliance-Dokumentation erstellt.

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