Skip to main content

EU-KI-Verordnung für biometrische KI-Systeme — Scanara

EU-KI-Verordnung Compliance für KI-Systeme zur biometrischen Identifizierung und Kategorisierung. Schnittstelle zu verbotenen Praktiken nach Artikel 5, Pflichten nach Anhang III §1, und Scanning.

Artikel 5 + Anhang III §1 — Verbotene Praktiken und Hochrisiko

Biometrische KI-Systeme unterliegen sowohl dem Risiko verbotener Praktiken (Artikel 5) als auch Hochrisiko-Pflichten (Anhang III §1). Die Durchsetzung verbotener Praktiken gilt seit Februar 2025. Hochrisiko-Pflichten gelten ab August 2026.

Das besondere Compliance-Risiko biometrischer KI

Risiko verbotener Praktiken nach Artikel 5

Biometrische KI ist in besonderem Maße der Einstufung als verbotene Praktik ausgesetzt. Biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung, biometrische Kategorisierung nach sensiblen Merkmalen und Social Scoring mit biometrischen Eingaben können alle Artikel 5 auslösen. Es drohen Geldbußen von bis zu 35 Mio. € oder 7 % des Umsatzes.

Hochrisiko-Exposition nach Anhang III §1

Biometrische Identifizierungs- und Kategorisierungssysteme, die nicht verboten sind, gelten nach Anhang III §1 als hochriskant. Erforderlich ist die vollständige Einhaltung der Artikel 9–49, einschließlich demografischer Leistungstests (Artikel 15) und WORM-Protokollierung (Artikel 12).

Beschränkungen für Echtzeit-Fernidentifizierung

Das Verbot der biometrischen Echtzeit-Fernidentifizierung im öffentlichen Raum zu Strafverfolgungszwecken ist bereits seit Februar 2025 in Kraft. Kommerzielle Systeme, die nahe an dieser Grenze operieren, benötigen vor dem Einsatz eine klare Einstufung.

Wie Scanara Unternehmen mit biometrischer KI unterstützt

Prüfung verbotener Praktiken nach Artikel 5

Scanara durchsucht Ihre Codebasis nach Mustern, die mit verbotenen biometrischen Praktiken verbunden sind: Echtzeit-Standortkorrelation, Ableitung sensibler Merkmale und Social-Scoring-Pipelines. Befunde werden mit der konkreten Artikel-5-Unterklausel für die rechtliche Prüfung markiert.

Compliance-Scans nach Anhang III §1

Vollständige Scans gegen alle Hochrisiko-Pflichten für biometrische KI: Risikomanagement, Daten-Governance (einschließlich Bias-Bewertung über demografische Gruppen hinweg), Transparenz, menschliche Aufsicht sowie Anforderungen an Genauigkeit und Robustheit.

Erkennung demografischer Leistungslücken

Artikel 15 verlangt, dass biometrische KI über demografische Gruppen hinweg eine konsistente Genauigkeit aufweist. Scanara markiert Code, in dem die Überwachung der demografischen Leistung fehlt oder unzureichend ist, und erstellt Artikel-15-spezifische Befundberichte.

Klare Dokumentation der Grenze erlaubt/verboten

Scanara erstellt Dokumentation, die den Anwendungsfall Ihres biometrischen Systems klar der Grenze zwischen erlaubt und verboten zuordnet — als Grundlage für interne Rechtsprüfungen und externe Anfragen von Aufsichtsbehörden.

Was für biometrische KI auf dem Spiel steht

€35M

Maximale Geldbuße für Verstöße gegen verbotene Praktiken nach Artikel 5: 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes. Die Durchsetzung verbotener Praktiken gilt bereits jetzt — seit Februar 2025.

€15M

Maximale Geldbuße für Verstöße gegen Hochrisiko-Pflichten nach Anhang III §1 ab August 2026. Biometrische KI ist in beiden Durchsetzungsregimen doppelt exponiert.

Häufig gestellte Fragen

Prüfen Sie Ihre biometrische KI auf Artikel 5 und Anhang III §1

Scannen Sie Ihr biometrisches System und sehen Sie genau, wo es relativ zur Verbotsgrenze nach Artikel 5 und zu den Hochrisiko-Pflichten nach Anhang III §1 steht.

Demo ansehen

So hilft Scanara

Scanara automatisiert die EU AI Act Compliance vom Code bis zum Dossier. Verbinden Sie Ihre GitHub-Repos und erhalten Sie Compliance-Berichte in Minuten.